Gremien

3 Taubenheim
Als Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete
bin ich in Bonn zunächst in vier,
sodann in Berlin in fünf Ausschüssen
bzw. Unterausschüssen des Bundestages tätig:

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1. Ausschuß für Bildung, Wissenschaft, Forschung, Technologie und Technikfolgenabschätzung

Als meine Aufgabe sehe ich vor allem Sicherung, Förderung und Ausbau der fünf bundeseigenen Braunschweiger Forschungseinrichtungen BBA, DLR, FAL, GBF und PTB. Außerdem arbeitete ich am Hochschulrahmengesetz sowie an der Konzeption des Meister-Bafögs (international einmalig!), durch das die rechtliche und finanzielle Gleichstellung von akademischer und handwerklicher Ausbildung gesichert wird. Desweiteren konnte ich nach fünfjährigem Modellversuch das Gesetz zum Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) durchbringen und für die neuen Länder die Finanzierung zunächst bis zum Jahr 2000 sichern helfen.

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2. Auswärtiger Ausschuß

Auf außenpolitischen Gebiet habe ich unter anderem als Delegierte und als langjährige Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission in der Welt-Frauen-Konferenz in Peking teilgenommen und u.a. mit dem Dalai Lama die Frauenrechte in China und insbesondere die Situation der Tibetanerinnen erörtert. Exemplarische Ergebnisse: Tibet-Resolution im Bundestag, ferner Maßnahmen gegen die weltweite Frauen-Beschneidung "Genitalverstümmelung der Mädchen" – U.a. nach meiner Plenumsrede erfolgte im Bundestag eine Beschlußempfehlung gegen diese Menschenrechtsverletzung und für deren Strafbarkeit in Deutschland. Das habe ich auch auf der Internationalen Menschenrechts-Konferenz in Genf erfolgreich vertreten.

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3. Unterausschuß Auswärtige Kulturpolitik (13. Leg-Periode) / Ausschuss für Kultur (14. Leg-Periode)

Aktuelle Themen: Das Holocaust-Mahnmal, die Neugestaltung des Stiftungsrechtes, die "Beute-Kunst", desweiteren Austauschprogramme, Förderung der deutschen Sprache, der Goethe-Institute, der deutschen Schulen im Ausland. Hier evaluiere ich - als Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission langjährig schon mit UNESCO-Schulen vertraut - den Brückenbau durch Begegnungs-Schulen in Südafrika.

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4. Unterausschuß für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe (13. Leg.-Periode) / Ausschuß ( 14. Leg.-Periode)

Neben Menschenrechten in aller Welt verfolge ich schwerpunktmäßig das Projekt: "Frauen-Rechte sind Menschen-Rechte" sowie die Christenverfolgungen.
Bei der Bundestagsdebatte zu Tschernobyl "10 Jahre danach" und bei der Weltkonferenz der UNO in Genf habe ich mich erfolgreich dafür eingesetzt, daß neben der medizinisch-physischen Versorgung von Opfern auch die psycho-soziale Begleitung als gleichgewichtig anerkannt wird.
Schon vor meiner Zeit im Bundestag habe ich damit begonnen, Besuche von Kindern aus Tschernobyl bei deutschen Gasteltern zu organisieren. Inzwischen sind daraus mehr als hunderttausend Begegnungen, "Brücken zwischen Ost und West" (Gründungsinitiative: Bundes-Arbeitsgemeinschaft), geworden.

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5. Unterausschuß Vereinte Nationen (UN)

Hier wird über die Zusammenarbeit zwischwn der Bundesrepublik und den Vereinten Nationen (UN) beraten, wobei ich meine langjährigen Erfahrungen im Rahmen der Arbeit der UNESCO - einer UNO-Organisation - einbringen kann.

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6. Ältestenrats-Kommission: Innere Angelegenheiten

Ein wirklich interessanter Teil meiner dortigen Aufgaben ist das Internationale Austauschprogramm. Darunter fallen Auswahl und Betreuung von jungen Teilnehmern aus Braunschweig aber auch aus dem Ausland im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) und des Inter-Parlamentarischen Praktikums (IPP). Dabei konnte ich auch schon junge Schüler und Schülerinnen sowie junge Berufstätige nach Ausbildungsabschluß aus Braunschweig anleiten, begleiten und Brücken in viele Länder der Welt bauen.

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7. Enquetekommission "Recht und Ethik der modernen Medizin"

In mehreren Bundestagsausschüssen – wie auch schon während meines 18-jährigen Mandats als Synodale der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD – habe ich mich für das Organtransplantationsgesetz eingesetzt, das zwischenzeitlich in Kraft getreten ist, desweiteren als beauftragte Sprecherin eine Stellungnahme zum "Menschenrechtsübereinkommen zur Biomedizin" des Europarates unter dem Titel: "Der Mensch hat Vorrang"erarbeitet und vertrete diese Anliegen seit 2000 in der neuberufenen Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Recht und Ethik der modernen Medizin".